Gedanken, Erfahrungen, Meinungen

Hallo Welt.

In diesem Blog kannst du in regelmäßigen Abständen von Dingen lesen, die mich bewegen. Egal ob es sich um eigene Erfahrungen handelt, oder ob ich meine Meinung zum Besten gebe - sei herzlich eingeladen, hier darüber zu lesen. Lasse mich doch auch in den Kommentaren darunter wissen, was du davon hältst. Ich bin kritikfähig, scheue dich daher nicht, auch Laut zu geben, sollte dir etwas nicht passen. Ich freue mich, von deinen Gedanken zu lesen.

 

Und hier geht's los:

......und am Ende war das bessere Ich!

Die Sache mit der Motivation.

mindmover.at Training Bewegung Philosophie funktionelles Training

kurzfassung

Ich fahre gerade mit dem Auto in Richtung Bruck an der Mur. Es ist Donnerstagvormittag, die Mucke fetzt und ich bin gut drauf. Meine Reise führt mich  wie jeden Donnerstag zur Forstschule. Seit November 2015 darf ich dort gemeinsam mit Trainerkollegen an einem Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der SVB teilnehmen. Unter dem Motto "Pimp your mind and body" (wie passend) können die Schüler der 1A und 1B der HBLA dort zusätzlich zum "normalen" Turnunterricht, täglich eine weitere Unterrichtseinheit Bewegung in Anspruch nehmen. Neben Floorball, Judo, Klettern und noch vielen anderen Sportarten können die Mädels und Jungens  bei  Steff von rockyourbody.at und mir ins funktionelle Training hineinschnuppern. Wir möchten jungen Menschen die Möglichkeit bieten zu erkennen, dass Sport, Training und Bewegung nicht nur ein notwendiges Übel ist und zu weit mehr dient, als dem schnöden Shaping der nächsten Sommerfigur.

Allenfalls bin ich auf dem Weg in die Schule kurz davor den Radiosender zu wechseln. Der Werbeblock dauert gefühlte Jahre und mein Hirn ist kurz davor abzusterben. Da ich aber hart durchbeiße, bekomme ich alsbald die herzallerliebste Stimme des dortigen Radiomoderators zu hören.  Mit einem wundervoll, dynamisch-fetzigen Werbejingle wird die Kooperation mit einer großen Fitnessstudiokette propagiert. Frei nach dem Motto "Wir machen dich fit!" beginnt der Radiomann unter leichtem Seufzen die Ansprache, auf die alle demotivierten Extremecoucher wohl schon seit Jahrzehnten gewartet haben dürften:

 

"Sie wissen ja wie das ist. Wäre es nicht richtig fein endlich besser auszusehen. Der Sommer kommt ja bestimmt und was sollen die Leute denken...."

Blaaa Blaaaa BS.

 

In einem Nebensatz erwähnt er flüchtig, dass es eventuell gar nicht so schlecht wäre sich gut zu fühlen, gesund zu werden/bleiben und im besten Falle auch noch etwas für die eigene Zukunft zu tun.

Doch die Kernaussage lautet, nachdem man die flüsternden Geigen entfernt hat:

 

"Beweg deinen fetten Hintern um endlich gut auszusehen und gottverdammt nochmal dem zu entsprechen, was dir dein Instagram-Chanel sagt! Ahja....und gib uns Geld!

(Achtung: ein Hauch Zynismus - Anm. des Autors)

 

Wohl keine besonders nachhaltigen Motivatoren.

Doch was hat es nun auf sich mit diesem Begriff der Motivation und wie kann man sich selbst dahingehend entwicklen, nicht von zB einem Sportkursangebot oder einer riesigen Fitness-Maschinerie abhängig zu sein?!  Wie kann ich mich selbst motivieren und damit unabhängig und befreit in ein gesünderes, besseres und erfahrungsreicheres Leben gehen?

 

Um Motivation zu verstehen sei man dazu eingeladen, sich selbst und sein Umfeld mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Eine Möglichkeit für eine neue Perspektive bietet dir die Langfassung.

 

Viel Spaß damit!

 

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Red Berry-Brownie mit Hanfeiweiß

Bild: Läuferfutter Brownie vegetarsich Rote Beeren Hanfeiweiß Training Laufen Gesund

kurzfassung

Good Times vs. Nährstoffe

Neben dem eigentlichen Training ist es ja angeblich besonders wichtig, dem Körper nach der Beanspruchung auch die richtigen Makro- und Mikronährstoffe zur Verfügung zu stellen. Dabei bemerke ich immer öfter, wie sich Menschen im Training so weit selbst kasteien, dass die Freude und der Genuss beim Essen vollkommen in den Hintergrund rücken bzw. fast zur Gänze verloren gehen. Kann man machen, muss man aber nicht.

Aus meiner Wahrnehmung heraus können Lebensfreude und Glücksmomente wesentlich effizienter Leistung steigern als das strikte Abwiegen und Analysieren jeden Bissens an Nahrung, den wir zu uns nehmen.  Manch einer gerät sogar in Panik, bekommt er am Wettkampftag nicht minutiös genau das, was er für wichtig und richtig hält. Man macht sich und seine eigene Leistungsfähigkeit abhängig von strikten Ernährungsplänen und wird recht unflexibel. Der mentale Einbruch der dabei entsteht, wiegt in den meisten Fällen schwerer als das Fehlen des einen oder anderen langkettigen Kohlenhydrats. 

 

Das ist bitte nicht falsch zu verstehen - Ernährung im Sport ist wichtig und allenfalls muss unser Körper mit Brennstoffen und Bausteinen versorgt werden. Gerade in dem Bereich des Sports, wo es nicht um bezahlte Leistungen geht, darf man sich dennoch die Frage stellen, in wie fern man sich selbst einschränken möchte.

Ich lasse mir selbst gerne so viele Wahlmöglichkeiten offen wie nur irgendwie möglich - besonders beim Essen.

 

I like Kuchen!

Warum also nicht Good Times und Nährstoffe kombinieren - quasi das Beste aus beiden Welten vereinen?!

Dabei hab ich Süßspeisen besonders gern. Nachdem ich die Schnauze (sprichwörtlich) von schnöden Eiweiß-Pancakes voll hatte, habe ich mich in meine Hexenküche begeben um an Töpfen zu rütteln, Eier zu schlagen und zu funkiger Mucke mal wieder richtig abzuspasten.

 

Was dabei herausgekommen ist, das Rezept dazu sowie Zahlen, Daten und Fakten findest du in der Langfassung. Viel Spaß beim Futtern! 

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Chia-Honey-Bread 2 Go

Bild: Chia Honig Zitrone Läuferfutter natürliche Energie Energieriegel selbstgemacht

kurzfassung

Mich würgt!

Oktober 2014. Es hat 28 Gräder und ich bin mitten im 22sten Kilometer des Graz-Marathons. Mir ist heiß. Und schlecht. Aber hallo, mir ist so richtig zum kotzen. Ob das jetzt an der Temperatur, der mangelnden Vorbereitung oder an den 2,4 kg Nudeln liegt, die ich gestern Abend noch verdrückt habe, kann ich nicht sagen.

Möglicherweise liegt es aber auch daran, dass ich mir Unmengen an Kohlehydratgels reinpfeiffe, in dem Glauben, besser zu viel als zu wenig Energie zuzuführen.  Ein klassischer Trugschluss, wie ich einige Monate später beim Kärnten läuft Halbmarathon feststelle. Die Temperatur ist hier angenehm und ich bin gut vorbereitet. Kilometer 12 - ich zieh mir ein Gel rein. Kilometer 12,4 - der Wunsch mal kurzfristig auszuwerfen nimmt langsam Überhand. Kotzen mag ich allerdings nicht, das finde ich unangenehm und ich wehre mich vehement.

Für mich wird's an diesem Tag klar. Synthetisch hergestellte Einfachzucker führen bei  mir unter Belastung zu akutem Brechreiz.

Gemma panschen?

Ich mache mich also auf die Suche nach Alternativen. Nachdem mich das zur Verfügung stehende Angebot des Einzelhandels nicht zufrieden stellt, suche ich nach Rezepten, nach denen ich mir selbst meinen Energielieferanten zusammenpanschen kann.   Wie du dir deine ganz persönliche, leicht verdauliche Energieschuhsohle mit nur wenigen Zutaten selber machst, erfährst du in der Langfassung unten. Viel Spaß dabei!

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64 km Wien Rundumadum - oder warum ich mir selbst den Boden unter den Füßen wegziehe.

Bild: Wien Rundumadum 2015 Ultramarathon Trail Laufen

Kurzfassung

Am Samstag den 31.10.2015 mache ich mich früh morgens auf in Richtung Wien. Ich trete dort beim WRU2015 zu meinem ersten Lauf über Marathondistanz an. 64km sollen bei der "halben G'schicht" gelaufen werden. Na viel Spaß.

Gut gelaunt und in bester Gesellschaft bereite ich mich nach der Ankunft am Ella-Lingens-Gymnasium in der Gerasdorferstraße  auf den Start vor. Ein wenig nervös bin ich doch, denn ich habe keine Erfahrung mit dieser Distanz.

Nach dem Briefing fällt der Startschuss und wir machen uns in einer kleinen Gruppe in gutem Tempo auf den Weg. Ich fühle mich wohl, die Sonne lacht und die Stimmung ist heiter bis übermotiviert. Das sollte sich aber bald ändern. Kurz nach dem Streckenabschnitt Lobau tritt mir die Strecke gewaltig in die Eier.

 

Welche Erfahrungen ich in 7 Stunden 49 Minuten und 33 Sekunden beim Laufen machen durfte, kannst du in der Langfassung unten nachlesen. Es sei nur so viel verraten:

Es wird philosophisch!

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